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From "Christian Engelhardt" <the.v...@o2mail.de>
Subject Re: OO Writer: "Exportieren als PDF" erstellt unleserliche Datei
Date Tue, 09 Aug 2016 12:02:47 GMT
Hallo Wolfgang, Hallo Alois, Hallo Matthias,
 
um nicht den Verteiler scheinbar voll zu spammen, möchte ich eure 
(sehr guten) Tipps gerne im Paket beantworten. 
 
@Wolfgang: Ich weiß ehrlich gesagt momentan nicht, was ich sagen soll. 
Nachdem ich gestern die Fehlerjagd erstmal ohne Ergebnis eingestellt 
hatte, habe ich heute einen neuen Versuch gestartet. Zunächst einmal 
dies: ich habe beide Dateien noch nicht in einem solchen Detailgrad 
untersucht, beide Programme merke ich mir aber (als MS DOS-Kind 
vertraue ich darauf, auch Filecompare bedienen zu können). Um simpel 
anzufangen, habe ich zunächst ein Testdokument neu erstellt (inklusive 
der monierten Schrift, eines farbigen Rahmens und JPG, wie im 
ursprünglichen Problemdokument), es als PDF exportiert und beide 
Dokumente nochmal in ein ZIP-Archiv verpackt. Diese drei Dateien habe 
ich dann zum einen vom Provider-Postfach A zu Provider-Postfach B 
(beides meine eigenen) geschickt. Zum anderen habe ich aus einem 
Thunderbird-Postfach die Dateien ebenfalls an Provider-Postfach B 
gesendet. Alle empfangenen und gesendeten (aus dem jeweiligen 
Postausgang) habe ich nun auf meinem PC gespeichert und habe mich daran 
gemacht, Sie auf bekannte Fehlermeldungen zu überprüfen. 
Überraschenderweise konnte ich alle Dateien fehlerfrei öffnen und 
darstellen, sowohl die innerhalb als auch außerhalb der ZIP-Archive. 
Dies entspricht nicht den Ergebnissen der letzten Tage und ich habe 
keinerlei Einstellungen jedweder Art vorgenommen, AV und Firewall waren 
aktiv. Augenfälligster Unterschied ist, dass der PC zwischen beiden 
Ereignissen ausgeschaltet wurde. Ehrlich gesagt bin ich etwas perplex 
und kann derzeit keine Erklärung liefern. Möglich, dass es ein 
zufälliger "Erfolg" war. Jedenfalls habe ich es anschließend mit dem 
(neu exportierten) PDF-Dokument versucht, das mir ursprünglich so 
hartnäckig Fehlermeldungen geliefert hat: auch hier ließ sich alles 
(wieder) fehlerfrei öffnen und darstellen. Es ist sehr rätselhaft. 
 
@Alois und Matthias: Danke für das Angebot! Ich werde es gerne 
wahrnehmen, sobald mir (wieder) ein fehlerhaftes Dokument auffällt 
(siehe oben)!
 
 
Ich möchte mich nicht wiederholen, aber nach dem ganzen Ärger bin ich 
doch etwas verblüfft ob dieser Entwicklung. Ich werde es noch ein paar 
mal versuchen, um auszuschließen dass hier nur "zufällig alles 
richtig lief". 
 
 
Beste Grüße
 
Christian
 
 
 
 

Ein Mon, 8 Aug 2016 19:37:34 +0200, Wolfgang Jäth  schrieb:

       Am 08.08.2016 um 18:25 schrieb Christian Engelhardt:
>
> @Wolfgang: Bisher habe ich die Variante mit dem ZIP-Archiv nur auf 
> meinem eigenen System getestet. Soll heißen: das erstellte PDF habe 
> ich mir per E-Mail an ein eigenes, anderes Postfach geschickt. Dort 
> würde es unter anderen Umständen den gleichen Fehler aufweisen, war 
> aber fehlerfrei zu öffnen und zu lesen. Da mir mein Virenscanner 
> (bei mir "Avira Antivir") noch nicht als Verdächtiger in den Sinn 
> kam, habe ich es mal mit einem Schnelltest versucht. 

Der schuldige AV kann bei Dir sein, aber auch beim Empfänger, und sogar
beim Provider (und zwar bei /Deinem/, und dem der /Empfänger/). /Wenn/
es überhaupt am AV liegt; der ist nur der /üblichste/ Verdächtige. Es
könnte genauso gut auch z. B. am Reader (auch wieder beim verpackenden
Sender wie beim entpackenden Empfänger) liegen. Oder an was ganz
anderem. Ist nur der Versuch, mal ein bisschen über den Tellerrand
hinaus zu schauen. 

> Sowohl Echtzeitscanner als auch Firewall abgeschaltet und ein neu 
> erstelltes PDF per E-Mail an mich selbst geschickt. Dort aber erhielt 
> ich leider lediglich wieder die gleiche Fehlermeldung. 

Hast Du mal die Originaldatei mit der empfangenen Kopie inhaltlich (am
besten auf Byte-Ebene) verglichen? Ist das noch die gleiche Datei? [1]
Wenn nein: Versuch mal möglichst viele einzelne Schritte
nachzuvollziehen (also z. B. die /unverschickte/ Datei aus dem
Versendet-Ordner zurück zu extrahieren und vergleichen, usw.). 

[1] Ich weiß nicht, welches BS du benutzt; unter Win empfehle ich
FILECOMPARE in der Eingabeaufforderung [2] ("FC /B
[Laufwerk1:][Pfad1]Dateiname1 [Laufwerk2:][Pfad2]Dateiname2"; ist ein
bisschen Tipparbeit, da die Eingabeaufforderung rein textorientiert ist,
aber dafür zuverlässig). 

[2] oder du nimmst gleich die Powershell, die ist grafisch orientiert

Außerdem wäre IMHO unbedingt wichtig, die Gegenprobe zu machen und zu
verifizieren, dass eine gezippte Datei wirklich auch von den anderen
Empfängern gelesen werden kann. Nicht dass das einfach nur ein
zufälliges Ereignis war, und Du mit dieser Schiene nur einem
nichtexistenten Gespenst nach jagst. 

Bei den Empfängern, die das mit sich machen lassen, solltest Du ein und
die selbe Datei in der gleichen Mail sowohl direkt als PDF, als auch
gezippt schicken, um möglichst viele externe Zufälligkeiten aus zu
schließen, wie z. B. ein Serverpark beim Provider, bei dem verschiedene
Server unterschiedlich konfiguriert sind (sprich manche Server
modifizieren die Mails, andere nicht o. ä.). 

Wolf 'und wenn Dir jemand was zwecks genauerer Untersuchung zurück
schickt, alles unbedingt zippen lassen' gang
-- 

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