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From "Dr. Michael Stehmann" <anw...@rechtsanwalt-stehmann.de>
Subject Re: Ein kurzes "Hallo" an die deutsche Community
Date Fri, 16 Mar 2012 06:35:50 GMT
Am 15.03.2012 17:56, schrieb Raphael Bircher:
> Am 15.03.12 15:53, schrieb RA Stehmann:
>> Günter Feierabend schrieb:
>>
>>>> CoLeads: Eric Hoch und Günter Feierabend
>>> Bist Du Dir sicher, dass die Bezeichnungen CoLeads hier noch ihre
>>> "Gültigkeit" besitzen? Du bist doch diesbezüglich sicherlich von allen
>>> hier der Fachmann.
>>> Ich habe selbstverständlich kein Problem damit, hier noch weiter
>>> mitzuarbeiten und auch Aufgaben zu übernehmen, doch ehrlich gestanden
>>> habe ich hier bei Apache noch nicht durchschaut, wie man sich auf
>>> deutschsprachiger Ebene organisieren kann/muss/sollte.
>> Nun: Ihr seid von der deutschen Community auf unbestimmte Zeit zu
>> CoLeads der deutschsprachigen Community gewählt worden.
>>
>> Ihr amtiert bis entweder neue CoLeads gewählt werden, Ihr zurücktretet
>> oder bis die deutschsprachige Community in einem demokratischen
>> Verfahren beschließt, dass es dieses "Amt" nicht mehr gibt.
> 
> Das ist deine Auffassung ich weiss. Nur die ASF mag keine
> Representativen Rollen, und dafür gibt es viele gute Gründe. Dass OOo
> überhaupt Co Leads hatte war übrigens zu einem grossen Teil Collabnet zu
> verdanken. Denn im Collabnet Framework war ein Lead zwingend, um ein
> Project (rein technisch gesehen) aufzusetzen. Die Co-Lead rolle war also
> eigentlich eine rein administrative Angelegenheit. Bei den allermeisten
> OOo Projekte wurde das auch als Administrative und nicht als Leitende
> Aufgabe wahrgenommen. Nur einige NLC's die auch sonst immer mal gerne
> ein Extra Züglein fuhren (und da gehörte de dazu) bauten diese Lead
> rolle zu einer management Rolle aus. Apache hingegen kennt keine Leads.
> Die Community managt sich selbst. Ich war anfangs auch sehr kritisch
> gegenüber diesem System. Ich dachte bei einem Projekt wie OOo wird das
> nie funktionieren. Ich durfte mich eines besseren belehren lassen. In
> der internationalen Communite von OOo findest du keine Leads mehr, und
> es funktioniert. Ich glaube, die meisten von OOo hatten am Anfang ihre
> Mühe mit dem Apache Way. Es ist etwas Neues, und durchaus ein anderes
> zusammenarbeiten als bei OOo. Aber das je länger ich damit arbeite,
> desto mehr liebe ich ihn. Aber man muss natürlich dem Apache Way eine
> Chance geben. Wenn man im Vorherein jede Veränderung ablehnt,
> funktioniert das natürlich nicht.
> 
> Ich weiss, die Alten Strukturen wahren auch gewachsen. Aber die besten
> waren sie bestimmt nicht. An sonsten hätten wir hier eine quicklebendige
> Community. Apache hat definitiv mehr erfahrung in Community building als
> OOo. Wo wir mehr Erfahrung haben, ist im Bereich Lokale Community. Wenne
> man beides zusammen nimmt, und beide von einander das positive nehmen,
> wird das eine grosse Sache.
>>
>> Bis dahin genießt Ihr (zumindest meinen) Respekt als gewählte CoLeads.
> Aus den oben genannten gründen bin ich gegen Co-Leads. Aber nur gegen
> das Amt, und nicht gegen Personen, wohlverstanden.
> ens 
Wie Du zutreffend feststellst, haben wir eine gewisse Erfahrung, was
"lokale" Communities angeht.

Auch die härtesten Verfechter des "apache way" müssen übrigens
anerkennen, dass OpenOffice.org sich in wesentlicher Hinsicht von
anderen Projekten unter dem Dach der ASF unterscheidet.

Angesichts der Aufgaben, die die deutschsprachige Community (auch in
Zukunft) wahrzunehmen hat, vor allem in den Bereichen Lokalisierung,
Marketing, Support und QA, erscheint auch ein "repräsentatives", aber
auch leitendes Amt durchaus sinnvoll. In einer reinen
"Entwicklercommunity" ist dies sicherlich anders.

Wohin soll sich aber beispielsweise der IT-Leiter eines deutschen
Unternehmens als ersten Ansprechpartner wenden, wenn er Fragen zu
OpenOffice hat?

Letztendlich muss die deutschsprachige Community entscheiden, ob sie
CoLeads noch will. Solange aber die Abschaffung dieses "Amtes" nicht
beschlossen wurde, "amtieren" die gewählten CoLeads weiter.

Gruß
Michael


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