openoffice-users-de mailing list archives

Site index · List index
Message view « Date » · « Thread »
Top « Date » · « Thread »
From Jörg Schmidt <joe...@j-m-schmidt.de>
Subject Re: Rödel-Begrenzer gesucht
Date Sun, 16 Aug 2015 10:52:05 GMT

> From: Wolfgang Jäth [mailto:jawo.ml.hamster@arcor.de] 

> > Ich jedenfalls halte garnichts davon solche Entscheidungen 
> dem Anwender aufzubürden, entweder  unser Produkt 
> funktioniert oder es funktioniert nicht.  Es wäre für mich 
> jedenfalls absolut merkwürdig 1.048.576 Zeilen in Calc zu 
> haben, aber gleichzeitig dem Nutzer zu raten er möge doch 
> bitte eine Option setzen das nur 100.000 Zeilen benutzt 
> werden können, weil es mit 1.048.576 Zeilen ja eigentlich 
> garnicht richtig funktioniert.
> 
> Vorsicht mit voreiligen Schuldzuweisungen.

_Welche_ Schuldzuweisung?

> Erstens ist noch gar nicht erwiesen, woran es tatsächlich liegt. 

Eben. 

> Und zweitens, nur weil (angenommen es wäre tatsächlich ein
> Implementierungsfehler) *eine* Funktion fehlerhaft arbeitet, willst Du
> den Umfang gleich für *alle* Funktionen beschränken? 

Ich habe sowas nicht behauptet.

Von Implementierungsfehler sprach ich auch überhaupt nur mit Blick auf die vom
Frager vorgeschlagene Art der Neuimplementierung und _nicht_ in Bezug auf die
Ist-Situation.


Alles was ich inhaltlich gesagt habe war das es (wenn man eine Datei (i.Sinne der
Frage) möglichst schnell darstellen/öffnen will):

1.
Zweifelsohne sinnvoll ist zuerst die Zellinhalte zu berechnen die sich in dem
Zellbereich befinden der unmittelbar beim Öffnen tatsächlich am Bildschirm
sichtbar wird.

2.
Die Inhalte der Zellen gemäß 1. jedoch faktisch von völlig beliebigen anderen
Zellen abhängen können.


Mithin:
Zwar ist gemäß 1. die Datei u.U. schneller zu öffnen, aber ist das wegen 2.
jeweils von der konkreten Datei abhängig. 
D.h. das Verfahren ist nur dann garantiert vorteilhaft wenn die Zellinhalte
statisch sind, in allen anderen Fällen ist eine vorherige garantierte Aussage ob
das Verfahren schneller ist praktisch nicht möglich.

"Praktisch" weil selbst die Überlegung in den Algorithmus vorher ermittelte
Zeitwerte für alle denkbaren Berechnungen einfliessen zu lassen, dort eine Grenze
findet wo die reine Überprüfungszeit länger wird als die Zeitersparnis die aus dem
Wissen resultiert das die Prüfung liefert.


Gruß 
Jörg


---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: users-de-unsubscribe@openoffice.apache.org
For additional commands, e-mail: users-de-help@openoffice.apache.org


Mime
View raw message